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Vorbereiten für China: Wie man einen WeChat Account einrichtet

Vorbereiten für China: Wie man einen WeChat Account einrichtet

Habt ihr jemals was von diesem WeChat gehört und euch gefragt wie man es nutzen kann? Hier eine kleine Anleitung vom Anfänger zum Profi.

 

Appstore page with WeChat
WeChat Deutsch/German

 

EINE KLEINE EINFÜHRUNG

WeChat ist, mit 963 Millionen aktiven Benutzern, die größte „Social media“ Aplikation in China. Zunächst ist es einfach eine Chat-App vergleichbar mit dem in Europa meist genutzten “Whatsapp”. Allerdings enthält WeChat noch viele weitere Features. WeChat ist außerdem, in Ermangelung anderer populärer Plattformen, sozusagen der allumfassende tägliche Begleiter im täglichen Leben Chinas. Es ist, während eures Aufenthalts dort, nicht wegzudenken und absolut notwendig. Ihr werdet es benötigen um euren Freunden zu folgen, Kollegen zu kontaktieren und selbst um euren Kaffee damit zu bezahlen.

Bezahlen mit WeChat
Hier ein Beispiel wie mit hilfe eines QR-Codes und dem Smartphone, in Verbindung mit WeChat bezahlt wird.

MIT WECHAT BEGINNEN

Einen WeChat-Account anzulegen ist ziemlich einfach. Der Prozess erinnert dabei an das Anlegen eines WhatsApp Profils. Zunächst benötigt ihr natürlich die App. Das ist weiter kein großes Problem, ladet sie einfach über euren App-store herunter, und verbindet die App dann mit eurer Telefonnummer.

Wie das im Einzelnen geht haben wir euch hier aufgelistet:

  • Ladet euch die App herunter und installiert sie
  • Sobald ihr sie habt, wählt „Anmelden“
  • Gebt eure Handynummer ein und bestätigt, vergewissert euch allerdings davor den richtigen Ländercode zu verwenden (UK, USA, DE usw.)
  • WeChat sendet euch daraufhin einen Bestätigungs-code, gebt diesen in das vorgesehene Feld ein
  • Sobald ihr das bestätigt habt gebt euren Namen an, bestätigt ein weiteres mal und stellt die Profilerstellung fertig

Chat partner auswählen
Such dir einen Kontakt aus deiner Freundesliste aus, mit dem du chatten möchtest

NACHRICHTEN VERSCHICKEN

Um Nachrichten zu verschicken öffnet einfach einen Chatdialog mit einem euer Kontakte und gebt eure Nachricht ein wie ihr es von WhatsApp gewöhnt seid. Sprachnachrichten können ebenso einfach verschickt werden und sind auf eine Minute dauer limitiert. WeChat wird euch für alle zusätzlichen Funktionen um Erlaubnis auf den Zugriff fragen.

Menüfeld mit verschiedenen Aktionen
Das auswahlfeld bietet euch viele Möglichkeiten an verschiedenen Aktionen

FREUNDE HINZUFÜGEN

Jetzt benötigt ihr natürlich erstmal ein paar Freunde um überhaupt mit ihnen zu chatten. Das geht mit WeChat sehr einfach und auf mehreren Wegen.

Zum einen kann man einfach nach Ihrem Benutzernamen oder ihrer Handynummer suchen, allerdings auch einfach ihren persönlichen QR-Code scannen. Letztere Option ist mit der Grund, wesshalb WeChat für Networking und Geschäftskontakte benutzt wird.

Auswahlfeld für Kontakte
Neue Kontakte in die Freundeslite aufnehmen

 

KONTAKTE PER BENUTZERNAME UND HANDYNUMMER HINZUFÜGEN

  • tippt zuerst auf das „+“ in der rechten Bildschirmecke oben.
  • tippt dann auf das Bedienfeld „Kontakt hinzufügen“
  • Gebt den Benutzernamen oder die Nummer in das Suchfeld ein
  • Der grüne Such-Button wird aktiv
  • Existiert der Kontakt, wird er sichtbar auf eurem Bildschirm und ihr könnt auf „Hinzufügen“ klicken.
  • Sobald die andere Person akzeptiert seid ihr verbunden.

QR-Code scannen
So sieht das Dialogfeld aus für das Scannen eines QR COdes, hier wurde ein fiktiver benutzt.

FREUNDE MIT DEM QR-CODE HINZUFÜGEN

  • Geht wieder auf das „+“ im oberen rechten Bildschirmrand
  • Geh auf die Option QR-Code scannen
  • Erlaube WeChat auf deine Kamera zugreifen zu dürfen. Ein neues Fenster öffnet sich mit einem Feld zum Scannen des QR-Codes der Person deren Code ihr scannen möchtet.
  • Scannt den Code der anderen person in dem ihr das Smartphone über ihren Bildschirm haltet.
  • Nach erfolgreichem scannen bekommt ihr ein Feedback in Form eines Tons und der Kontakt des anderen erscheint auf eurem Bildschirm. Klickt auf die grüne Schaltfläche „Hinzufügen“ und schon seid Ihr verbunden.

Eigener QR-Code
So sieht eure persönliche virtuelle “Visitenkarte” aus, andere können euch genauso ,wie ihr sie, scannen.

LASST EUCH VON ANDEREN ADDEN

Andere können euch natürlich durch euren Benutzernamen adden, eure WeChat ID, oder Handynummer. Ihr könnt sie aber auch einfach euren QR-Code Scannen lassen.

Um diesen aufzurufen, geht im Hauptfenster unten rechts auf das Feld „Mich“ tippt auf euer Profil und dann auf „Mein QR-Code“.

EINEN GRUPPENCHAT EINRICHTEN

Um einen Gruppenchat einzurichten, geht einfach auf der Hauptseite auf das Plus Zeichen und wählt dort „Neuer Chat“ aus. Jetzt wählt ihr einfach noch die Kontakte aus die Ihr zur Gruppe hinzufügen wollt und fertig.

ÖFFENTLICHEN SEITEN FOLGEN

Gruppen sind ein wichtiger Teil der Kommunikation auf WeChat und wir benutzen sie regelmäßig um unsere Praktikanten über IC Aktivitäten zu informieren. Daher ist es notwendig der öffentlichen Seite InternChina´s zu folgen um über die wöchentlichen Aktivitäten und wichtige Neuigkeiten informiert zu sein. Und außerdem könnt ihr den jeweiligen Gruppen für die Aktivitäten darüber beitreten.

Folgen aktivieren ist relativ einfach, geht einfach so vor wie wenn ihr einen Kontakt hinzufügen würdet. Einziger Unterschied hier wählt „öffentlicher Chat“ bei der Suche aus. Gebt als Suche IC ein und ihr erhaltet eine Übersicht über alle InternChina Accounts.

Öffentliche Seiten auf WeChat
So sieht ein Newsfeed einer öffentlichen Seite auf WeChat aus.

WIE MAN KOMMUNIZIEREN KANN

Bei WeChat kann kann man entweder chatten, Sprachnachrichten schicken, anrufen oder Videotelefonate, ähnlich wie Skype, führen. Wichtig und gut für alle die sich mal vertippen oder versehentlich im falschen Chat posten, ihr habt bei WeChat die Möglichkeit alle Nachrichten, Posts und Bilder bis zu zwei Minuten nach Posten zurückzurufen.

EINE SPRACHNACHRICHT SCHICKEN

Um eine Sprachnachricht zu schicken tippe auf das Lautsprechersymbol neben dem Eingabefeld. Dann halte das Feld gedrückt und sprich deine Nachricht in das Smartphone. Lass das Feld wieder los, wenn die Nachricht beendet ist. Solltest du mit der Nachricht nicht zufrieden sein, dann zieh einfach den Finger nach oben und lass los. Das senden wird abgebrochen.

 

 

 

VIDEO ANRUFE

Wenn ihr mit eurem zukünftigen Praktikumsunternehmen ein Bewerbungsgespräch führen wollt wird dieses euch höchstwahrscheinlich per WeChat Video Anruf kontaktieren.

Daher solltet Ihr wissen wie Ihr einen Anruf per Video tätigen könnt:

-zuerst öffnet den Chat mit der Person mit der ihr telefonieren möchtet. Ihr könnt auch einen neuen Chat beginnen indem ihr die Person als Chatpartner hinzufügt.

– öffnet das Chat Menü (kleines Plus rechts im Texteingabe Menü)

-klickt auf „Videoanruf“, das kleine Kamerasymbol, und der Anruf wird gestartet.

(Das gleiche gilt für Sprachanrufe)

Sobald ihr euer WeChat eingerichtet habt, seid ihr bereit euer Leben in China zu beginnen. Solltet ihr allerdings noch weitere Fragen haben, vor allem wie man öffentlichen Seiten folgt dann seht euch einfach das folgende Video an.

Cultural, Internship Experience, Learn about China, Understanding Business in China

Hear It From the Companies: Guanxi & Mianzi

Congratulations! You have acquired an internship in China! By now, you must have researched all about how to successfully communicate and work with your soon to be Chinese co-workers. Through the research you have gathered, you must have read about “face’’ and “guanxi’’ a lot. Well, here’s a bit more, with tips and advice from two of  our partnered companies here in China!

What is Guanxi or Mianzi?

Here is a quick introduction for those that don’t know these two concepts. Guanxi, or “relationships,” is used to describe relationships in their many forms. These can be between friends, families, or businesses.

You can read more about the concept of guanxi from James here, but it is absolutely essential to conducting business and succeeding in China.

Mianzi or “face”, explained here, is so important in Chinese social, political,  and business circles that it can literally make or break a deal! It can be translated as “honour”, “reputation” and “respect,” and the concepts are deeply rooted in the Chinese culture.

So how do you achieve Guanxi and Mianzi??

There are a few ways you can better your guanxi and gain some mianzi- read some comments from our partnered companies on how best to do it!

“Be open-minded, curious, and prepared!” – Marketing firm

The lifestyle and the business environment in China is different than it is in the West, so have an open mind for your new lifestyle here in China. You need to try being patient and understanding of your new cultural surroundings and work with potential language barriers.

Be Curious

Ask lots of questions while you are at your internship! Don’t worry about bothering your new co-workers, they want to help you, so ask away!

You should also engage in conversations while you are at social events, such as dinners, with your coworkers- this a great way of building your “guanxi!” However, you should remember to keep your questions reasonable and appropriate for the situation. You don’t want to ask any questions which might embarrass or cause your coworkers to lose face themselves.

Be Prepared 

Even though you might not know much about China in general, the city you are in, or the language, you can always do a bit of research to show you care enough to learn. This might mean doing some research before you visit, and continuing to ask questions and engage while you are there.

“Offer to buy dinner or go out to eat, and asking for help with and opinions on your work.” – Education company

interns-out-to-lunch-with-their-Mandarin-teacher-build-guanxi

But this doesn’t need to be anything fancy! Even something simple such as grabbing some nice dumplings or noodles at lunch can do the trick. Spending some quality time with your co-workers will be good for your guanxi and networking, and for your daily working life! If your coworkers ask you out for dinner after a long day of work, take the chance and enjoy a good meal and conversations- you will build your guanxi, mianzi and social circle!

Finally, ask for help when you need it. This is still an internship! You aren’t expected to know everything, so don’t be afraid to ask for advice when you don’t know something. Asking a colleague will show you are engaged and interested in the work, and they will appreciate sharing their knowledge of the task with you and gain face. It’s as great to earn as it is to give face!

Feeling ready for that internship now? Best of luck and enjoy your time in China!

Don’t have an internship yet? Check out 5 reasons why you should get one in China!

All You Need to Know, Before your stay, How-to Guides, Travel

Getting Ready for China: Setting up Your WeChat Account

Ever wondered how to use the famous WeChat? Here’s a handy guide to turn you from no to pro.

A Little Introduction

WeChat is the biggest social media platform in China, with over 963 million monthly users. It is primarily an instant messaging app however there are many more features than just instant messaging. WeChat or Wēi Xìn is the bread and butter of daily life in China and an essential part of your stay. You’ll need it to speak to friends, contact colleagues and even buy your coffee with it!

Image of the WeChat logo on a PC screen

Getting Started with WeChat

It’s actually really easy to set up a WeChat account. The process is very similar to Whatsapp, in that you need to download the WeChat app from the app store (iTunes, Google Play etc.) and create an account using your phone number.

Here’s a step-by-step guide of how to set up WeChat on your phone:

  1. Download the app.
  2. Once downloaded, open the app and click “sign up”
  3. Type your number into the field and click sign up, be sure to choose the right area code, e.g UK, USA etc.
  4. WeChat will send a verification code to the chosen number: go into messages, find the verification code and enter it into the “Code” field.
  5. Once confirmed, type in your name and finish creating your account.
  6. After this you’re good to go!

Opening your Keyboard

To start a text chat, open your keyboard just like in WhatsApp or SMS. Tap the space beside the speaker icon and your keyboard becomes accessible!

Adding Friends on WeChat

Now that your account is ready to go it’s time to start making friends. Adding people on WeChat is quick and easy, so it’s great for networking or if you’re on the go.

You can add friends a few ways. The first is to search for their username or phone number, and the second is to scan their personalised QR code.

Adding Contacts by Username & Phone Number

  1. Click the ” + ” icon at the top right hand of your home screen.
  2. Click the space beside the search icon which says “WeChat ID/ Phone.”
  3. Type the username/ phone number into the space saying “WeChat ID/ Phone.”
  4. When you type in the username, click on the green search button that appears.
  5. Their contact card will appear on your screen. Click “Add”
  6. You’re now connected!

Adding Contacts with a QR Code 

  1. Click the + icon at the top right hand of your home screen.
  2. Select “Add Contacts” then “Scan QR Code”
  3. Ask your friend to show you their “Profile QR code”.
  4. Point your phone camera at the code to scan it.
  5. Their contact card will appear on your screen. Click “Add”
  6. Congrats! You’ve just added your first contact!

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Lettings Others Add You 

Others can add you by your username, the phone number associated with your account or by scanning your personalised QR code.

To access your personal QR code, go to the “Me” page in WeChat, click on either your profile picture or the QR code beside your username, and open your QR code!

Making a Group Chat on WeChat

To make a group chat in WeChat, simply go to the ” + ” symbol in the top right of your screen, and then select the “Group Chat” option. Then, add your contacts!

Following Official Accounts

Groups are a big part of how people communicate via WeChat and we regularly use them to post updates about IC activities. To keep up to date with weekly dinners, trips and the latest news be sure to follow the official InternChina subscription accounts and join the group chats.

You can join the subscription accounts the same way you add contacts- simply choose “Official Accounts” in the menu, and then search for the account you want to follow! You can type in “IC” and this will bring up all the InternChina city accounts.

How to Communicate

In WeChat, you can text, send voice messages, make phone calls and make video calls (similar to Skype.)

Sending a Voice Message

To send a voice message, click on the speaker icon beside your keyboard. Then, press the “hold to talk” button, and continue holding this until you are finished speaking. Then simply release and your message is sent! To cancel a message, just drag and release your finger.

Video Calling with WeChat

You will most likely use a WeChat video call for your interview with your host company, so it’s important you know how to make one!

  1. Open the right conversation- either an existing chat with the contact, or open a new chat by finding the contact in your contacts list.
  2. Open the chat menu by pressing the ” + ” button at the bottom of your conversation screen.
  3. Select the option for a video call.
  4. You’re ready to go!

The same method applies to starting a voice call.

Once you have your WeChat set up you are ready to start life in China!

Check out our other posts about WeChat: Adding an Internationak Bank Card to WeChat Wallet.

Internship Experience, Qingdao Blogs, Things To Do in Qingdao

Alfred’s New Experiences in Qingdao

Do you know these moments in your life, when you are leaning against a railing in a harbour, looking at the waves without really looking? Smelling the salty sea scent and listening to the seagulls screeching, but you don’t listen and smell actively?
In these kind of moments, you will have a talk with yourself and ask in your head with a tremulous voice: “what the heck am I doing here?” At least it was like this in my case.

About Me

I am a 29-year-old German. I worked as a bank clerk for 6 years in Germany. And now after studying two and a half years I landed in Qingdao. How come?

Am I a romantic enthusiast that practiced traditional “fan-tai-chi”? Am I a lover of Chinese poetry? Did I watch too much Kung Fu Panda? Or do I just like to castigate myself learning all the Chinese characters?

Chinese women practicing fan tai chi

No, is the answer to all these questions, it was a reason wedding. But as history shows this can have quite good outcome (not that I recommend this style of marriage). In my case it pumped up the numbers quite high. While I used to ask myself the “what the heck?” question in quite unromantic places, now I can do this on the breath-taking coast of Qingdao.

Qingdao Weather

I am here now since February this year. So, I could witness the change in weather and environment in Qingdao. I was freezing my “lower area of the back” off due to the famous “Qingdao-wind” in winter time. In summer time “Mediterranean” heat let me sweat Niagara Falls out of my body. A big thanks to the inventors of heaters and air conditioners!

Experiences in Qingdao

Although this may sound like advertisement for Air-con, Heaters and Qingdao, it is my utmost honest view of Qingdao. I am now looking forward on all the cool things that I will see and experience here. Why am I telling you this? The reason why is, that from now on, I will try to keep you guys updated and informed about these experiences. Don’t worry, I will not share the hilarious story of how I bought a bus ticket or the tremendously fascinating day when I was doing absolutely nothing.

Alfred standing on a boat in the Qingdao sea

The goal of my articles, blogging and scribbling will be to give you interesting insights in daily life here in Qingdao. As well as providing you with interesting news and hidden highlights.

I hope that the reading will give you an image of China, maybe inspire you or at least will make you sit in front of the screen smirking.

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Engineering Internship and Homestay Experience

InternChina Qingdao dress up costumes
My name is Ingo, I am a student from Germany majoring in Business Administration & Engineering. Since mid-February I have been working as an intern at a British company in Qingdao. The company provides solutions for environmental protection using their purge and pressurization units to prevent dust, corrosives and other non-hazardous gases from contaminating electrical equipment installed in enclosures close to process applications. My task is to elaborate new functions in the enterprise resource planning system, elaborate and installing a shop-floor information system and support the factory supervisor. I am well integrated in the team and I am glad to have the chance to do an internship in Qingdao and in this company.

InternChina china qingdao building expo

For the duration of my stay in China I am living at a homestay family. It is a small Chinese family with a little child. The home of the family is in Shuan Shan area near a big mall and well connected to public transport. The latter is very important for me due to my daily commute to work. I get breakfast and dinner at the family. The breakfast is most of the time a Chinese kind of porridge, boiled eggs and fried bread. For dinner, I am mostly at the parents of my guest mother. There I get all varieties of Chinese food – her father is an excellent cook. Occasionally, my homestay family invites me to meet their friends or to go on a trip. Also, my guest family speaks very good English – to the detriment that my Chinese knowledge is still stagnating on a low level.

Qingdao is regarded as a holiday paradise. The city is located directly by the sea and has several beaches. Near the city, the Lao Shan Mountain is located, from which– depending on weather – a wide view over the whole region is possible.

I do not regret my decision to do an internship in China and I am looking forward to my four remaining months in Qingdao!

 

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Das erste Mal China: Erste Eindrücke

Hi!
Mein Name ist Büsra, 22, Studentin und gebürtige Augsburgerin.

Vor paar Monaten habe ich die Entscheidung getroffen mich raus aus meiner Komfortzone und direkt ins Abenteuer zu stürzen. Und welches Land wäre da interessanter als China? Das Land über das mehr Gerüchte kursieren als Fakten.

Trotz zahlreicher Zweifel von Familienmitgliedern, Verwandten und Freunden („China? Wieso China?“, „Du sprichst doch gar kein Chinesisch?“, „Was willst du da essen?!“, „Sind Chinesen nicht rassistisch/ islamfeindlich/ türkenfeindlich/ kommunistisch…?“ etc.), bin ich vor drei Tagen aufgebrochen, um mein Praktikum in InternChina in Qingdao zu starten. Mein Praktikum wird sechs Monate dauern und ist der letzte Schritt um mein Bachelorstudium in International Business abzuschließen.

Mein Flug dauerte mehr als 14 Stunden und ging über München (MUC), Frankfurt (FRA) bis (endlich!) Qingdao (TAO).

InternChina – Destination: Qingdao

Meinen ersten Oh-oh-Moment hatte ich, als der nette Immigrationspolizist am Flughafen mir auf Chinesisch eine Frage stellte. Als Antwort guckte ich nur leicht benebelt und flüsterte entschuldigend auf Englisch, dass ich kein Chinesisch spreche. Gott sei Dank lachte der Polizist nur und winkte mich durch. Der zweite Oh-oh-Moment ließ nur paar Minuten auf sich warten, als ich am Gepäckband stand, mich umsah und mir dämmerte, dass ich nichts, WIRKLICH NICHTS, hier lesen kann. Natürlich war mir klar, dass in China Schriftzeichen verwendet werden, aber es dann tatsächlich am eigenen Leib zu spüren… Dass man etwas, was man seit dem man das erste Mal Lesen lernte als selbstverständlich annahm, von Schildern bis zu Menüs, nicht mehr kann, war doch etwas schockierend. (Später habe ich erfahren, dass in den meisten Restaurants die Menüs bebildert sind. Also kein Grund zur Panik. Ich muss nicht verhungern. :‘) )

InternChina – Lanzhou Lamian Menu

Clare, die InternChina Branchmanagerin in Qingdao, holte mich vom Flughafen ab, brachte mich in meine WG und begleitete mich anschließend ins Simkartengeschäft, um mich mit einer funktionierenden Handyverbindung und Internet (HALLELUJAH!!) zu versorgen.

Die Menschen in Qingdao sind sehr freundlich und hilfsbereit und sie starren dich an und zwar nicht besonders unauffällig. Aber wenn ich bedenke, dass ich in den letzten drei Tagen, abgesehen von meiner Mitbewohnerin und meinen Kollegen nur drei andere „Ausländer“ gesehen habe, ist das verständlich. Auch ist ihr Blick nicht feindselig, sondern meist nur interessiert. Gleich an meinem zweiten Tag hier, rannte ein etwa zehnjähriger chinesischer Junge uns nach, holte auf, stellte sich vor uns hin und fragte „Where are you from?“. Nach meiner leicht verwirrten Antwort „eeeeh… Germany.“, überlegte er kurz sagte „XieXie!“ (=Danke) und rannte wieder davon. Ich vermute, dass ich hier öfter als Englischübungspartner verwendet werde. 😉

Die Stadt ist überhaupt nicht überbevölkert, was ich als leichte Klaustrophobin befürchtet hatte. Allerdings habe ich auch gehört, dass Qingdao im Sommer viel voller ist und es ist momentan Januar. Es fahren jedoch sehr viele Autos auf der Straße und sie fahren etwas wilder, als aus Deutschland gewohnt. Müsste ich die Fahrweise in zwei Wörtern beschreiben, wäre es „no chill“. Dabei dachte ich, ich hätte schon alles an verrückten Fahrstilen in Istanbul gesehen. Außerdem kann man sich den Parkstil in China wie ein Tetrisspiel vorstellen. Man quetscht sich an jede mögliche freie Stelle und berücksichtigt dabei nicht, ob man eventuell jemandem vom wieder herausfahren abhält.

Die Luftqualität und das Wetter waren, wider meine Erwartungen und zu meinem Glück in den letzten Tagen ganz gut. Wir nutzten das gute Wetter aus um entlang des Meers zu spazieren und paar Fotos zu schießen. Das Meer in Qingdao ist einfach wunderschön. Es ist schon länger mein Traum gewesen in einer Stadt am Meer zu wohnen und endlich ist es soweit.

InternChina – Yellow Sea
InternChina – Qingdao Seaside
InternChina – Cakes and Happiness

And last but not least: Das Essen. Traumhaft. Jeder der etwas länger Zeit mit mir verbracht hat, weiß wie wichtig mir gutes Essen ist und hier gibt es mehr als genug davon! Vergisst die Nudelbox mit oder ohne Hühnerfleisch und die Frühlingsrollen! Chinesisches Essen ist so viel mehr! Vor allem ist es so günstig. Eine mehr als sättigende Portion kostet um die 14 RMB (=1,91€) und das sind weniger als zwei Euro. Adieu, Diätpläne… Ich habe vor wirklich jede Chance zu nutzen, alle (nicht allzu verrückten) Arten von chinesischen Gerichten zu probieren.

Generell sollte man so wenig Erwartungen an China haben, wie nur möglich und eigentlich alles, was man je über das Land gehört hat nicht so ernst nehmen. Jeder macht unterschiedliche Erfahrungen, aber ich denke es ist es auf jeden Fall wert das Land mal selber zu sehen und eigene Eindrücke zu sammeln.

Falls du auch Lust hast mal aus deiner Komfortzone rauszukommen und in ein Abenteuer zu stürzen, informiere dich hier!

 

Chinese Traditions, Cultural, Discover Chinese culture, Eating Out in Chengdu, Eating out in Zhuhai, Food, Qingdao Eating Out Guide

Using Chopsticks – why I’m a convert!

An estimated 33% of the world’s population (give or take) use chopsticks on a daily basis. For the hungry first time user, guzzling down your meal with two small wooden sticks can be a real challenge. Chopsticks might seem tricky to master and somewhat unnecessary for those of us that grew up with a plastic knife and fork in hand, so why have they come to dominate the culinary habits of much of Asia?
Chopsticks are over 5000 years old, long sticks of bamboo were first used to retrieve morsels of food from cooking pots on the fire. Later on, evidence of chopsticks used as table utensils emerged as far back as 500-400 AD. It’s said the spread of popular chopstick use across China was down to population boom and fuel shortages; food was chopped into smaller pieces in an attempt to make the meagre rations go further (thus eliminating the need for knives at the table). Whatever the reason, people in Japan and Korea soon followed the trend not far behind!

The ultimate legend of Chinese culture Confucius (or debatably perhaps his disciple Mengzi) added his own two cents on the matter too, which always helps. Apparently a firm believer that “the honourable and upright man keeps well away from both slaughterhouse and kitchen, and allows no knives on his table.” 有名望的和正直的人要远离屠场和厨房。

FUN FACT: Did you know that Confucius was a vegetarian?

I’m not ashamed to admit that after 3 years in China, I am a total convert. Using chopsticks makes me appreciate my food more. Whatsmore, the sociable side to Chinese dinning, sharing and array of mouth-watering dishes, picking out tasty tit-bits from any dish at will, never gets old.

So here goes, top facts you should know about different types of chopsticks:

THE CHINESE CHOPSTICK
InternChina - Chinese Chopsticks
Typically unfinished wood, slightly rectangular top with a cylindrical blunt end. Doesn’t roll off the table so easily and more surface area means you’ve got a higher chance or transferring those tasty morsels all the way from the middle of the table right to your bowl!
FUN FACT: It’s a faux-pas to tap your chopsticks on the edge of your bowl, as this is what beggars do to attract attention.

THE JAPANESE CHOPSTICK
InternChina - Japanese Chopsticks
Traditionally lacquered wood or bamboo, with a rounded top and a pointy end that’s perfect for de-boning fish. They’re a little bit smaller than the Chinese equivalent and you often find red pairs for the ladies and black ones for the gents.
FUN FACT: Never stick your chopsticks vertically into your rice bowl, it’s reminiscent of incense sticks at a funeral.

THE KOREAN CHOPSTICK
InternChina - Korean Chopsticks
The shortest model of the three, Korean chopsticks are usually stainless steel and flat or rectangular shaped. Potentially more hygienic but it definitely makes it harder to get a grip on your food!
FUN FACT: The king used pure silver chopsticks which would change colour if they came in contact with certain poisons. The people started using metal chopsticks to emulate him.

InternChina - chopstick inventions

Anyway, hope this can inspire you to pick up a pair of chopsticks and come to China yourself. Even if you struggle to start with new chopstick inventions are coming up every day, so keep your eyes peeled for the latest ‘Chork’ on the market!

Chengdu Blogs, Chengdu Business, Comparisons, Cultural, Discover Chinese culture

Leaving my comfort zone and Germany

大家好!My name is Tamara and I just arrived to Chengdu 3 days ago, to start my 6-month internship at the Chengdu InternChina office as a Marketing & Business Development Intern and by that, following a road down the unknown. I am currently enrolled at Heilbronn University, doing my Masters in International Business and Intercultural Management, which is why I figured an additional international internship wouldn’t hurt.
I am also planning to write my Master thesis while being here.

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After hearing so much about China in my lectures and reading so much about China in general, the cultural differences and all the challenges in terms of business, I decided to leave my comfort zone – big this time – and experience this country that everyone talks about but barely understands for myself.

After being told many amazing stories from a fellow student and a really good friend of mine about being employed at InternChina, I figured that will be my go-to option.
I applied, got the interview and the rest is history.
Although this isn’t my first time living and working in Asia for a longer period of time as I spent 2 semesters in Japan, China is beyond comparison!

Granted, the first few days have been pretty overwhelming! Not just in terms of the general new environment but also in an even broader sense. Even though I study intercultural Management and know concepts like the culture shock and high/low context and individual/collectivist countries etc., being here and actually living in a culture as different from my own definitely poses to be one of the biggest and most exciting challenges in my life so far.

The good thing though is, I am not alone in it. So many other people have had this amazing experience and „survived“ China. Not just ‘survived’ but also claimed that they have had one of the best times in their lives. That’s why I will challenge myself anew every single day- whether it’s ordering food at a local restaurant, surviving Chinese traffic or just dealing with the bathroom situation as a whole 😉

Cultural, Qingdao Blogs, Weekend Trips

Wandering Seoul

If you’re lucky enough to be interning in Qingdao, and you have a multiple entry visa or are looking to renew your current visa, you can take a short vacay to South Korea and explore the incredible city of Seoul.
With the journey only lasting just over an hour and 16 flights every day at reasonable prices, there is no excuse not to visit! I marked the half waypoint of my internship by heading to the Land of the Morning Calm for a weekend of shopping, sightseeing and eating all the delicious Korean food in sight!

This blog post outlines some of the main attractions in Seoul, and also personal opinions from my visit to the city in July.

A wide variety of accommodation is available in Seoul, from quirky hostels to Gangnam style luxury hotels! Personally I always prefer to stay in hostels, especially when I am solo travelling, as it gives you a greater chance to meet new people to explore with. I checked into a clean and tidy 4-bed dorm in a cute little hostel in the university district of Hongdae. It cost less than $10 a night and was a great base to explore the city and experience Seoul’s crazy nightlife! Here is a cool site which gives you some tips on where to stay in Seoul: https://triphappy.com/seoul/where-to-stay/84746.

There are tonnes of sights to see in Seoul and the surrounding area, including Gyeongbok Palace, Insadong, Itaewon, War Memorial and the Blue Palace. For me, the key attraction was a tour to the DMZ; to see the border of North Korea with my own eyes, and hear the stories of war from local people.

My visit to the DMZ included visits to the Imjingak Park, where the Freedom Bridge to the North is located. It is hoped that one day the bridge will be opened and people will be able to travel freely between the North and South. It is quite a surreal environment, as you are constantly aware that the world’s last isolated nation is so close, yet it is also very commercialised with a range of shops, restaurants and fairground rides in the area. Other major sights include the 3rd Infiltration Tunnel, where North Korean soldiers tried to invade the South by using explosives to create a direct route to Seoul. A number of these tunnels have been found, but the 3rd is the most popular one to visit, as it is the longest and deepest. The North have previously claimed that they are natural formations…

InternChina- Imjingak Park
InternChina- Imjingak Park

The tour concluded with a visit to the Dorasan Observatory, on a hilltop looking toward the North. There are a series of binoculars allowing you to view the nearest village in the North, Kijŏng-Dong or Peace Village. During my visit, it was quite surreal to see normal people in the street going about their daily business through the binoculars. Dorasan Station is nearby with the tracks already in place for trains to start travelling to Pyongyang.

InternChina- Dorasan StationInternChina- Dorasan Station
InternChina- Dorasan Station

 

 

 

 

 

 

 

 

InternChina- Dorasan Station
InternChina- Dorasan Station

You can do the DMZ tour comfortably in half a day (with an early start), so once you arrive back in Seoul you have the whole afternoon to explore the city. The sobering Korean War Memorial should be next on your to do list. More of an extensive museum than memorial, with huge military displays of tanks, planes and guns. Given the high tensions on the Korean peninsula, and that a peace agreement has never actually been signed, the Korean War Memorial is a very relevant attraction to visit.

The city is also to home to Gyeongbok Palace, which is probably the most famous in Korea. It’s located at the end of Sejongro, and is also nearby the Blue House (President’s residence) and Bukchon Village. The palace was built in the late 1300s, and has been destroyed and rebuilt many times since. It is a beautiful spot, and you can spend a few hours wandering around the grounds admiring the traditional Korean architecture.

InternChina- Gyeongbok Palace
InternChina- Gyeongbok Palace

No trip to Seoul would be complete without a spot of shopping. Three major department stores dominate the shopping scene: Lotte, Shingsegae and Hyundai. You can purchase a variety of goods within these stores, from clothing to make up to Korea’s beloved kimchi (spicy fermented cabbage). Wide, straight boulevards dominate the city, but a quick wander into the little laneways in their shadows and you will find plentiful quirky Korean stores, selling all kinds of merchandise. Aside from the department stores, expat-friendly Itaewon and Insadong are also very worthy of a visit to pick up more authentic Korean goods.

InternChina- Bukchon Village Shopping
InternChina- Bukchon Village Shopping

Seoul is frequently regarded as a world leader in cosmetics: it is often referred to as the Silicon Valley of skincare, due to the high tech ingredients and futuristic formulations. Therefore if cosmetics are on your to purchase list, your first stop should be Myeong-dong to explore the hundreds of beauty boutiques that occupy the narrow streets. Popular K-beauty brands like Innisfree, Face Shop and Etude House are in their abundance, with enthusiastic staff welcoming you in store with offers of free facemasks and samples galore.

One last of the last things I would recommend tourists do in the city is visit the four main animal cafes. You can go to dog, cat, sheep and raccoon cafés in Seoul! As a massive dog lover, I went to Bau Hause where you can cuddle over 20 different dogs ranging from Chihuahuas to Golden Retrievers. The café is divided in to small and large sections so you can spend time with whatever dogs you are most comfortable with, all whilst enjoying a coffee!

InternChina- Dog Cafe
InternChina- Dog Cafe

Finally, Seoul is an amazing city with plenty to do, tasty food and incredibly kind people. If you’re interning in Qingdao, with a multiple entry visa or looking to renew your current visa, and fancy a short break away you should definitely consider a visit to the city with soul!

InternChina- Insadong Tea Cafe
InternChina- Insadong Tea Cafe

 

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Shanghai oder Chengdu?

Wenn es um chinesische Städte geht, sind Shanghai oder Beijing womöglich für die meisten Ausländer am prominentesten. Doch wie sieht es eigentlich mit den sogenannten ,,second-tier” Städten in China aus? Im Zuge der Urbanisierung in den kommenden Jahren rücken immer mehr Städte in den Fokus, deren Namen viele noch nie gehört haben, wie beispielsweise Chengdu, Qingdao, Zhuhai oder Dalian.
 

InternChina - Shanghai vs. Chengdu

InternChina – Shanghai vs. Chengdu

Ich war bereits in den ,,first-tier’’ Städten Beijing und Shanghai, aber auch in Tianjin und lebe nun seit fast zwei Monaten in Chengdu. Wer das ,,reale’’ China erleben will, sollte nach meinen Erfahrungen in den ,,second-tier’’ Städten in China leben. Weshalb? Dies werdet Ihr in diesem Blogpost erfahren und ich werde hierbei meinen Fokus auf Shanghai und Chengdu setzen und einen Vergleich ziehen.

Chengdu

Den meisten ist Chengdu nur für eine Tatsache bekannt: In Chengdu gibt es die berühmteste Panda-Aufzuchtstation, in welcher die großen Pandas Zuhause sind. Doch was hat Chengdu eigentlich noch zu bieten? Fange ich erst einmal mit der Lage der Stadt an: Bereits die Lage Chengdus im Südwesten von China macht die Stadt unheimlich attraktiv, denn sie liegt in einer der fünfgrößten Provinzen der Nation und bildet somit die Reisescheune Chinas. Von hier aus kann man zum Beispiel nach Tibet reisen und in der Umgebung liegen der Heilige Berg Emei Shan und der riesige Buddha von Leshan. Die Provinz Sichuan ist vielseitig und die Landschaft ist atemberaubend, aber auch die Stadt als solches hat vieles zu bieten. Chengdu empfing mich als eine moderne Metropole mit rund 14 Millionen Einwohner, modernster Hochhäuser und ich war erstaunt über die Sauberkeit der Straßen, die eher unaufdringlichen Händler und freundlichen Menschen. Für eine Millionenmetropole eine unglaublich gelassene Stadt! Es gibt viele buddhistische und taoistische Tempel…und zwischendrin überall große Parks mit ihren alten Teehäusern. Dort treffen sich die Menschen täglich, um Tee zu trinken, Majiang zu spielen oder einfach um sich zu unterhalten. Und während die Tage in Chengdu gern etwas geschmächlicher vergehen, können die Nächte hingegen umso lebhafter ausfallen: Durch den Zuzug vieler Menschen hat sich in Chengdu eine junge Partyszene etabliert, in der sowohl chinesische, als auch ausländische Bars und Clubs zahlreiche Möglichkeiten bieten, die Nachtszene Chengdus zu erleben.

 

InternChina - JiuZhaiGou Nationalpark

InternChina – JiuZhaiGou Nationalpark in Sichuan

Shanghai

In Shanghai hingegen empfand ich den Bund, die berühmte Uferpromenade mit Blick auf die futuristische Skyline, wirklich beeindruckend –  vor allem bei Nacht! Doch ich misste dort die traditionellen Aspekte, die Chengdu zu bieten hat. Noch vor einigen Jahrhunderten war Shanghai noch ein kleines Fischerdorf. Heute ist Shanghai bekannt als Wirtschafts- und Finanzzentrum Chinas, das sich in nur 20 Jahren rasant entwickelte. Zwar ist Shanghai in chinesischer Hand, doch das macht sie wahrscheinlich internationaler und moderner als andere Städte in China und lässt womöglich deshalb nicht ganz so viel Raum für das ,,traditionelle China’’. Mit eigenen Augen konnte ich vor zwei Jahren erleben wie sehr sich die Globalisierung in Shanghai bemerkbar breit machte: Die Starbucks, KFC- sowie Pizza Hut-Dichte ist hoch und man sieht eher weniger von den kleinen und billigen, aber authentischen Essgeschäften. Pudong mag für viele zwar faszinieren, aber sie bleibt für mich unpersönlich und ein wenig stressig: Allein durch die Straßen zu gehen kann durchaus anstrengend sein und man ist umgeben von Wolkenkratzern und sieht nur ein kleines Stück Himmel…Zudem hat Shanghai die meisten westlichen Ausländer aller Städte in China und hierher zieht es ebenso viele ausgebildete Menschen, die einen Job suchen – was das Networking in China auch ein wenig schwieriger macht. Andererseits ist Shanghai insgesamt eine spannende und pulsierende Stadt – man entdeckt immer etwas Neues auf den eher westlich geprägten Straßen.

Dies war meine kurze Gegenüberstellung der beiden Städte Shanghai und Chengdu. Meiner Meinung nach ist Chengdu genau die richtige Mischung nicht nur für eine kurze China-Reise, sondern auch um das ,,wahre” China zu erleben. Nichtsdestotrotz ist dieser Vergleich natürlich nur subjektiv gesehen und basiert lediglich nur auf meinen Erfahrungen. Man darf hierbei nicht vergessen, dass ich meinen Urlaub nur zwei Wochen in Shanghai verbrachte – in Chengdu habe ich hingegen seit 2 Monaten eine geregelte Tagesroutine. Wer also eher den westlicheren Lebensstil bevorzugt, wird wohlmöglich in der Megametropole Shanghai gut aufgehoben sein und sie mag für den einen oder anderen ihren eigenen Reiz haben. Jede Stadt ihre Vor- und Nachteile. Doch für das Verständnis der chinesischen Kultur und Lebensweise bevorzuge ich definitiv die ,,second-tier” Städte wie Chengdu.

 

Wenn Du auch das ,,wahre” China in einer unserer Städte erleben möchtest, dann bewirb Dich hier!